Kloster Huysburg

An der Strasse der Romanik gelegen, grüßt die Huysburg weithin sichtbar Ihre Gäste. Heute wieder von Benediktinern und als Wallfahrtsort genutzt, blickt sie auf eine bewegte Geschichte zurück. Bauten, aus der Romanik, Gotik und dem Barock, bilden die Klosteranlage.

Schon früh im Jahre 1180 erhielt ein Abt die bischöfliche Würde. Zu dieser Zeit beherbergte das Kloster Mönche und Nonnen.

1411 wurde nach allgemeinen Klagen die Doppelnatur des Klosters aufgehoben und die Huysburg von nun an ausschließlich als Mönchskloster geführt.

Durch Kriege, z.B. den Bauernkrieg 1523 und den 30- jährigen Krieg, wurde das Kloster immer wieder beschädigt.

Klostergebäude gingen in Flammen auf und auch die Klosterbücherei verbrannte.

Nach diesen schrecklichen Erlebnissen bemühten sich die Äbte, den katholischen und protestantischen Glauben zu vereinen.

Abt Nikolas von Zitzewitz (1677-1704), ordnete die Verhältnisse und die finanzielle Lage des Klosters so, daß bei seinem Tod, für die Ausstattung des Klosters im 18. Jahrhundert gesichert war.

Im Jahre 1804 kam es zur Auflösung des Klosters. Das Territorium der Huysburg, mit Röderhof, wurde dem verdienten General Friedrich von Knesebeck, 1823 vom preußischen König für seine Verdienste um die Vereinigung von Preußen und Russland, übergeben.

Er ließ die Klausur des Klosters abreißen und das Baumaterial für den Schloßbau Röderhof verwenden.

Mehr zur Huysburg unter www.huysburg.de