Burg Schlanstedt

Seit tausend Jahren trohnt der Turm der Burg nun über dem Dorf Schlanstedt.
In der Neujahrsnacht des Jahres 934 kam Graf Stephan von Regenstein, nachdem er die Hunnen besiegt hatte, bei einem nächtlichen Ritt durch das Bruch um. Zum Gedenken an ihren Mann ließ seine Witwe Theutelinde auf der nächsten trockenen Anhöhe eine Grablege mit einer Kapelle errichten. Hier entstandt später die Burg Schlanstedt.

Eine Sage berichtet 1311 vom Tempelherrenmord auf der Burg Schlanstedt, bei dem 12 Tempelritter von den Regensteinern umgebracht wurden.

Von 1610-1620 wurde sie zum Renaissanceschloss umgebaut.

Vom Jahre 1836 an pachtete die Familie Rimpau die Domäne. Hier gelangen ihr einige Durchbrüche in der Saatzucht, besonders auf dem Gebiet der Triticale und der Zuckerrübenzüchtung.

In der neueren Geschichte konnte die Familie Blume-Brümmer die Burg und den Burggarten 2001 erwerben. Seit dem wird die Burg renoviert und neues Leben in die alten Mauern gebracht.

Wer mehr über die Burg Schlanstedt wissen möchte: www.burg-schlanstedt.info