Wilhelmshall

Ca. 300m nördlich der Stromatolithen befindet sich das kleine beschauliche Örtchen's Wilhelmshall. Die harten Sandsteinbänke gehören zum Rogenstein führenden unteren Buntsandstein. Darin kamen auf der Spitze stehende , etwa einen Meter hohe Steinkegel zum Vorschein. Die schalenförmigen Segmente, im Volksmund Napfsteine genannt, zerfielen. Der Geologe bezeichnet diese Gebilde, die als geologische Naturdenkmale unter Schutz stehen als Stromatolithen. Der Ort selbst entstand durch die Kaligewinnung im Gebiet und mit der damit verbundenen Ansiedlung Anfang des 19.JHd.. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Schachtanlagen geschlossen. In den Gebäuden wurden TBC- und Nervenheilanstalten untergebracht bis 1978 durch Flutung die Geschichte des Bergbaus endete. Die Lage des Örtchens bietet einen Ausgangspunkt für Wanderungen durch die herrliche Natur.

 

mehr Informationen unter: www.wilhelmshall.de

Wilhelmshall- ehemaliger Bergbauort erwacht aus Dornröschenschlaf

Gregor Föst, seine Frau Lidia von Baysen- Bazenski und Tochter Constanze zogen vor zwei Jahren ins idyllische Wilhelmshall , um sich mit dem Ausbau der ehemaligen Sanitätswache einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen.
Die Schachtanlage des Huyortes , die seit 1880 mehr als 1000 Bergleuten beim Abbau von Kalisalzen Arbeit bot und 1978 geflutet wurde, soll nun zu neuem Leben erweckt werden. Der 44- Jährige, der vor 23 Jahren als Spätaussiedler aus Polen kam möchte mit Künstlern der Region zusammen arbeiten und ihnen eine Plattform für Konzerte und Ausstellungen bieten.
Der Ausbau des ca. 860 Quadratmeter großen Backsteinhauses wird noch einige Mühe und Zeit in Anspruch nehmen. Ein erstes Event zum Kennenlernen soll es jedoch bereits zu Ostern geben. Der "Neuhuylaner" freut sich auf viele interessierte Besucher, Touristen oder einfach nur Neugierige.