Pabstorf

Prachtvolle Gutshäuser, ein Gewirr von Häusern in winkligen, engen Strassen prägen das Ortsbild. Erstmals 1084 ,im Stiftungsbrief des Klosters Huysburg, urkundlich erwähnt, kann der Ort aber auf eine wesentlich längere Geschichte zurückblicken. Während der Völkerwanderung wurde hier eine Zufluchtsstätte errichtet und später zu einer Burg, dem Junkerhof, ausgebaut. Burg und Kirche wurden dann während der Belagerung 1383 zerstört. Die Kirche wurde 1441 im Burghof wieder aufgebaut. Laut einiger Überlieferungen soll Papst Clemens II., in Pabstorf geboren sein, wofür jedoch keinerlei Beweise dokumentiert sind. Der Ort lebte 600 Jahre in eigenartigen staatlichen Verhältnissen. Bis 1941 war es ein, in einen preußischen- und einen braunschweigischen Teil, geteiltes Dorf. Wobei das Rathaus aber von beiden Seiten genutzt wurde und auch der Gemeindesekretär im Dienst beider Teile stand. Ein wahres Schmuckstück bildet heute der Tempelhof (Haus Nr.1), aus dem 15. Jahrhundert. Nach seiner umfassenden Restauration, ist es eine Heimstätte für den Ortschaftsrat sowie auch Wirkungsstätte, für die vielen ortsansässigen Vereine. Pabstorf, ist auch als "das musikalische Dorf" bekannt. Männerchor, Frauen- und gemischter Chor sowie der Akapella-Chor "Voices of Bast", frönen ihrer Sangeslust. Alljährlich finden ein Volksfest, im Spätsommer die Pabstorfer Musikschorle und am 1.Adventssamstag der Weihnachtsmarkt statt.

 

 

Mehr zur Gemeinde Pabstorf unter:      www.925-jahre-pabstorf.jimdo.com