Eilenstedt

Die Kirche St. Nicolai stammt mit ihrem romanischen Teil aus dem Jahre 825-840. Sie zählt zu einer der ältesten Kirchen des nördlichen Harzvorlandes. Die Turmspitze steht leider seit 1999 wegen notwendiger Sanierungsarbeiten daneben. Der Ort selbst wird 1084 erstmals urkundlich erwähnt. Eilenstedt hat viele historische Bauten zu bieten. Ein Rittergutsgebäude aus dem 16.Jhd., ein von Römern errichteter, im 17. Jhd. Umgebauter und bis 1948 bewohnter Wohnturm, zahlreiche Fachwerkhäuser und eine Turmscheune aus dem Jahr 1856. Diese ist einmalig in der näheren Umgebung. In den unsicheren Zeiten früherer Jahrhunderte waren die Bewohner der Städte hinter ihren Mauern gut geschützt. Wenn Raubritter und Gesindel die Gegend unsicher machten waren die Bauern und Bewohner des flachen Landes hilflos und ungeschützt. Zum Schutz gegen plötzliche Überfälle wurden Wachtürme, die sogenannten Warten gebaut. Diese waren mit Wächtern besetzt die, sobald Gefahr drohte, die Bewohner durch Feuer- und Rauchzeichen warnten. In der Nähe von Eilenstedt entstand so 1454 die Paulskopfwarte, von der heute nur noch Mauerreste erhalten sind. Das Leben Eilenstedts wird heute durch das Freibad, Reiterhöfe, ein Garni- Hotel, zwei Dorfteiche und die Tätigkeit zahlreicher Vereine geprägt.