Dedeleben

Der Ort Dedeleben liegt zwischen den Höhenzügen Huy, Fallstein und Elm. Die Anlage der Siedlung Dedeleben soll durch Angehörige des Stammes der Warnen im Jahr 200 n. da. Z. erfolgt sein. Unter dem Gefolge Kaiser Heinrich III., der von 1039- 1056 regierte, befand sich Dedo von Dedeleben und somit wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. So begehen die Bewohner 2007 ihre 950- Jahrfeier. Die Feierlichkeiten mit zahlreichen Aktivitäten finden Anfang Juli 2007 statt. Die Geschichte ist mit Regensteiner Grafen und Halberstädter Bischöfen verbunden. In seiner heutigen Form entstand das Dorf im 16.Jhd. aus zwei Siedlungen deren Kerne jeweils Wasserburgen waren. Nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg wurde das Dorf neu aufgebaut und durch den Zuzug zahlreicher Hugenotten entstand ein Bauerndorf mit Handwerk und Gewerbe. In der Parkanlage auf dem Rendelberg im Ortskern befindet sich das größte Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1.Weltkrieges unseres Bundeslandes. Das Ortsbild ist geprägt von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und Gehöften. Ein Sportplatz und modernes Freibad laden zur sportlichen Freizeitgestaltung ein.

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