Anderbeck

Die erste Kirche des Ortes, welcher 1086 erstmals urkundlich erwähnt wurde, wurde im 8.Jahrhundert südlich einer heidnischen Kultstätte errichtet und war Ausgangspunkt für die Ansiedlung und damit die Entstehung Anderbecks. Von ihr zeugen heute noch ein alter Brunnen und eine uralte Eiche.

Beides findet sich auch im Anderbecker Wappen wieder.

Seit 1300 wurden zahlreiche Wassermühlen wie die Wockenstedter Mühle, die Kuckucksmühle, die Woldagsche Mühle  und die Mühle hinter dem Klostergut betrieben.

Noch heute speist der Hohlebach, der damals die Mühlräder trieb, den Dorfteich.

Das träge dahin fließende Bächlein lässt schwer ahnen, dass es bis Mitte des

20. Jahrhunderts, die Bewohner mit seinem Hochwasser in Angst und Schrecken versetzte.

1818 erreichte es Höhen von über 3m, wie Marken an verschiedenen Häusern zeigen.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte Anderbeck Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gewinnung von Kali im nahegelegenen Wilhelmshall und dem Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. Das Ortsbild wird stark durch die Landwirtschaft geprägt.

Der bedeutenste Gebäudekomplex ist der ehemalige Klosterhof, der nach umfangreicher Sanierung im alten Glanz erstrahlt. Sehenswert sind aber auch  die Galeriehöfe nach fränkischem Vorbild sowie zahlreiche Fachwerkhäuser.

Eine Besonderheit in der Region stellt die Kirche St. Martin mit zwei Türmen, einem Zeltturm und einem kleineren Barockturm dar. Der barocke Altar, eine Kanzel und das Messingtaufbecken stammen aus dem 16. Jahrhundert. 

 

Sehenswertes

 

*   Bockwindmühle am Lindenberg

*   Wockenstedtermühle

*   Kuckucksmühle

*   Guthof mit Speicher

*   Kirche St.Martin mit Zelt- und Barockturm und Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert

*   verschiedene Galeriehöfe nach fränkischem Vorbild 

 

 

Traditionellle Feste und Veranstaltungen

 

*   Karneval-  " Anderbeck Huylau" 

*   Vereins- und Schützenfest

*   Huy- Burgen- Lauf