Aderstedt

Im Jahr 1004 wird Aderstedt erstmals urkundlich erwähnt, jedoch reicht die Ortsgeschichte weiter zurück. Am Grossen Bruch gelegen ist auch der Aderstedter Busch, ein Naturschutzgebiet, bekannt. Der Aderstedter Busch ist der Einzige in der Region vorkommende Rest Auenwald. Stieleichen, Ulmen, Eschen, Pappeln, Roterlen und auch Buchen bilden den Waldbestand. Der Busch bietet seltenen Pflanzenarten Lebensraum und stellt für viele Insekten und Kleintiere eine Heimat dar.

Nachtigall, Pirol, Fledermaus, Waldohreule und auch der Kolkrabe fühlen sich hier wohl.

Aufmerksame Beobachter können an sonnigen Tagen im Mai auch den Nachwuchs von Füchsen vor dem heimischen Bau spielen sehen. Iltis, Wiesel und Hermlin sind hier ebenfalls zu finden.

Im Ort selbst lockt das 1767- 1771 entstandene Schloss mit einem interessanten Turm,das heute das Schlossturmmuseum beherbergt und den Aufstieg mit einem weiten Blick in die Huy- Bruch Region belohnt.

Empfehlenswert ist außerdem der Besuch der Kirche St.Trinitatus mit Barockaltar und Grabgewölbe der Stifterfamilie von Veltheim.

Diese wurde von 1992 - 2005 mit grossem privatem Engagement saniert und erstrahlt heute in neuem Glanz.

Die Aderstedter Bürger fühlen sich wohl in ihrem Dorf und so gründete man den Förderverein "Aderstedter Freibad" zum Erhalt des Selben und konnte so das Bad retten. Vom Verein geführt, erfreut sich das Freibad auch bei den Nachbardörfern wachsender Beliebtheit.

Mehr zur Gemeinde Aderstedt unter www.gemeinde-aderstedt.de