Der Mordstein

Der Mordstein von Edmund Mock
(Lehrer in Badersleben v. 1894 - 1898)

 

Eine wahre Geschichte

 

Auszug Oscherslebener Tageszeitung:
" ... Der Verfasser hat als junger Lehrer in Badersleben auf dem dem Dorfe südlich vorgelagerten Kuhberge den sogenannten Mordstein mit der Inschrift vorgefunden: "Hier ist Fritz Seiler aus Stiege im Harz von Heinz Rabe am 6. Oktober 1826 ermordet worden". Er hat oft und gern da oben geweilt und über die Greueltat, die um eine Frau geschah, nachgedacht, hat aus blühendem Leben wie aus totem Steine und aus der Erinnerung müder Greise das Geschick der beiden armen Menschen gelesen und zu einer überaus spannenden Erzählung geformt, die ein Stück Heimatgeschichte darstellt. ... "

 

Kurzfassung von Ernst Prothmann:

Aus der Erzählung geht hervor, dass der Verfasser in Stiege Recherchen zum Mord angestellt hat. Er brachte in Erfahrung, dass dieser Mord aus Intriegen, Verleumdungen und Eifersucht geschah.

Die Freunde Fritz und Heinz waren in Stiege als Schnitzer tätig und verkauften ihre Waren im Vorharzland bis nach Oschersleben.

Hierbei führte sie ihr Weg jedes Jahr auch durch Badersleben.
Beide hatten sich in das gleiche Mädchen namens Auguste verliebt. Auguste entschied sich jedoch für Fritz und heiratete ihn.

 

Durch die Heirat kam es zum Bruch zwischen den Freunden und jeder ging seine eigenen Wege.

Auf ihren Heimwegen von den Verkaufstouren übernachteten sie öfter in Badersleben in der Gaststätte zum "Großen Krug" ( "Zur Börse").
Am besagten Mordtag richtete es Heinz Rabe so ein, dass auch er im "Großen Krug" übernachtete. Er verließ die Gaststätte sehr zeitig und lauerte Fritz Seiler am Kuhberg auf und erschlug ihn.


Die gesamte Erzählung liegt im Heimatmuseum aus.
Bei Interesse kann sie dort ausgeliehen werden.